highlights aus unseren 5 Ortsverbänden


Mit dem Rad von Prag bis Dresden

Mit dem Rad von Prag bis Dresden

Mitte Mai meisterte eine 23-köpfige Reisegruppe des LandFrauenvereins
Hoya eine Rad- und Kulturreise nach Tschechien. Trotz einer anfänglichen
Buspanne erreichte die Gruppe Prag pünktlich für Highlights wie die
Karlsbrücke und eine Moldau-Schifffahrt. Die anschließende Radetappe
führte über Melnik nach Usti nad Labem und bot in Theresienstadt
emotionale Einblicke. Über das Elbsandsteingebirge ging es weiter nach
Dresden, wo Besichtigungen von Schloss Pillnitz, Frauenkirche und
Semperoper die Reise abrundeten. Das Fazit der Teilnehmenden fiel
begeistert aus: Dank starkem Teamgeist wurde die perfekt organisierte
Tour trotz Panne ein voller Erfolg. Weitere Infos:
https://www.landfrauen-hoya.de/2026/05/22/mit-dem-rad-von-prag-bis-dresden/
Text (© Ina Homfeld) und Foto (© Uta Liekefeld) 
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Von der Werkbank zum Westfalengarten: Ein Erlebnistag im Herzen der Küchenindustrie

Mitte April begaben sich 40 Mitglieder des Hoyaer LandFrauenverein auf eine Entdeckungsreise durch den Kreis Herford, um das Zusammenspiel von moderner Industrie und ländlicher Kultur hautnah zu erleben. Initiiert wurde die Exkursion von Ilsemarie Bartels, die als engagiertes Vereinsmitglied und erfahrene Küchenplanerin bei der Firma Klingeberg in Bruchhausen-Vilsen den exklusiven Blick hinter die Kulissen der Branche ermöglichte.
Der Tag startete im Nolte-Forum in Löhne. Auf 7.000 Quadratmetern dient das Zentrum als weltweite Inspirationsquelle. Die Gruppe erfuhr, dass Nolte bereits seit 1958 Küchen produziert, und zeigte sich von der Stilvielfalt beeindruckt. Nach einer Stärkung folgte am Nachmittag der Besuch des Produktionswerks in Bruchmühlen. Zwei Experten führten die Exkursionsteilnehmenden durch die Hallen, in denen täglich rund 850 individuell geplante Küchen entstehen. Das Präzisionsspiel zwischen hochmoderner Robotertechnik und menschlichem Handwerk bei der Fertigung von über 8.000 Schränken pro Tag hinterließ bleibenden Eindruck.
Nach dem industriellen Vormittag übernahm Birgit Steinmeier, LandFrau des Jahres 2007, die Reiseleitung durch das Kilverbachtal. Sie erläuterte den Strukturwandel der Region: von der einstigen Zigarrenherstellung hin zum weltweit führenden Zentrum der Küchenmöbelindustrie. Besonders faszinierte die Teilnehmenden, wie harmonisch die fruchtbaren Böden der Landwirtschaft und die moderne Industrie nebeneinander existieren.
Zur Kaffeepause kehrte die Gesellschaft in Büngers Eventlocation ein. Die Seniorchefin und der Juniorchef führten die Gäste persönlich durch die einladenden Räumlichkeiten und berichteten eindrucksvoll vom Wandel ihres Hauses: Wo früher ein klassischer landwirtschaftlicher Betrieb das Bild prägte, ist heute eine moderne, stilvolle Gastronomie beheimatet. Dieser Mut zur Veränderung und die gelungene Umnutzung der historischen Bausubstanz begeisterte die Gruppe. Die herzliche Gastlichkeit und das stimmungsvolle Ambiente spiegelten den besonderen Geist dieses Familienbetriebs wider.
Den krönenden Abschluss bildete eine kulturelle Stippvisite: An der LandFrauenallee und beim Besuch des traditionellen, von den LandFrauen festlich geschmückten Osterhahns an der örtlichen Kirche wurde das lebendige ehrenamtliche Engagement der Region sichtbar. Ein privates Highlight war der Besuch im Garten von Birgit Steinmeier. Dort sorgte ein imposanter Taxus aus dem Jahr 1905 für Staunen. Inmitten dieser grünen Oase tauschte sich die Gruppe über die Verbindung von Tradition und Moderne aus. Mit tiefen Einblicken in einen innovativen Wirtschaftsstandort und das regionale Brauchtum traten die sichtlich zufriedenen Teilnehmenden am späten Nachmittag die Heimreise an.

Text und Foto: © Ina Homfeld

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Gewitter im Kopf

Gewitter im Kopf - Wenn der Kopf zum Schauplatz unerträglicher Schmerzen wird. 

 

Auf Einladung des LandFrauenvereins Hoya gab der Chefarzt der Helios-Kliniken Mittelweser, Dr. Martin Bästlein, Anfang März 2026 in Thöles Hotel tiefreichende Einblicke in die Welt der Kopfschmerzen und insbesondere der Migräne. Als Leiter der neurologischen Abteilung und Experte im MVZ ist er täglich mit akuten wie chronischen Fällen konfrontiert. 

 

„Schmerz entsteht im Gehirn“, so die zentrale Botschaft von Dr. Bästlein. Kopfschmerz ist die häufigste Erkrankung der Bevölkerung, doch insbesondere die Migräne wird oft unterschätzt. Für Betroffene bedeute sie oft „verlorene Lebensjahre“. Während auch Kinder und Männer leiden, sind am häufigsten Frauen zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr betroffen. 

In seinem packenden Vortrag räumte der Experte mit dem Vorurteil auf, Kopfschmerzen seien eine bloße Befindlichkeitsstörung. Die Kombination aus Schmerz, Übelkeit und Lichtempfindlichkeit zwinge die Patienten regelmäßig in die Knie und raube ihnen wertvolle Zeit im Beruf und Alltag. 

„Wer unter Migräne leidet, arbeitet allerdings oft besonders schnell, strukturiert und gewissenhaft“, betonte der Neurologe. Aufgrund der ständigen Gefahr eines Anfalls entwickelten Betroffene eine hohe Effizienz, um ihre Aufgaben in schmerzfreien Zeiten präzise zu erledigen. Arbeitgeber sollten daher keinesfalls auf diese Fachkräfte verzichten, sondern vielmehr durch Verständnis und flexible Rahmenbedingungen ihr Potenzial fördern. 

Besonders eindringlich warnte der Mediziner vor dem Trio aus Migräne, Rauchen und der Pille: „Dieses Zusammenspiel verdreifacht das Schlaganfallrisiko.“ Eine konsequente Behandlung sei daher essenziell, um schwere Folgeschäden zu vermeiden. Zur Diagnose empfahl der Experte Kopfschmerzkalender (z. B. Vorlagen der DMKG).

 

Im Laufe des Vortrags stand neben der Akutmedikation die Prophylaxe im Fokus. Neben modernen Therapien, wie der Prävention mit CGRP-Antikörpern, betonte der Chefarzt die Bedeutung des Lebensstils. Ein geregelter Tagesablauf, regelmäßiger Ausdauersport und gezieltes Stressmanagement seien tragende Säulen der Vorbeugung. 

 

Abschließend erläuterte der Chefarzt weitere Formen wie den Spannungskopfschmerz, den Medikamentenübergebrauchskopfschmerz (MÜK) und die Riesenzellarteriitis (RZA) im Alter.

Dass der LandFrauenverein mit diesem Thema einen Nerv getroffen hatte, zeigte sich spätestens in der anschließenden Diskussions- und Fragerunde. 

 

Text und Foto: © Ina Homfeld

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Fahrt der Syker Landfrauen nach Norwegen

25 LandFrauen und 8 Männer machten sich auf den Weg Norwegens Westen zu erkunden. Matthias unser Busfahrer brachte uns zunächst nach Kiel. Dort bestiegen wir die Fähre Kiel - Göteborg.

 

Nach einer ruhigen Nacht auf See und einem leckeren Frühstück ging die Reise entlang der malerischen Westküste Richtung Lillehammer-Øyers, wo sich unser erstes Übernachtungsziel befand.

Am nächsten Morgen fuhren wir Richtung Westen nach Nordjordeid, mit Stops an der Stabkirche in Lom und später am spektakulären Geirangerfjord. Mit einem Spaziergang durch den Ort Nordfjordeid startete der nächste Tag. Die hübschen weissen Häuser luden zum Bummeln ein. Auf der Weiterfahrt ging es am Bøyabreen Gletscher vorbei weiter durch traumhafte Landschaften in den kleine Ort Hafslo, Zeit zum Kaffee trinken oder spazieren gehen. Am nächsten Morgen steuerte der Bus nach Flam, wo wir eine Fahrt auf dem Elektroboot gebucht hatten. 2 Stunden durch den Fjord bei strahlendem Sonnenschein, ein toller Tag. In Bergen waren wir zu einer Stippvisite mit anschließender Übernachtung. Der lange Weg nach Oslo wurde uns versüßt durch die unwirkliche und schöne Welt der Hardanger Vidda- Hochebene, vorbei an dem Wasserfall Vøringsfossen, der sich dramatisch in die Tiefe stürzt. Eine kurze Stippvisite in Oslo war auch noch drin.

Nach unserer letzten Nacht in Oslo ging es auch schon wieder gen Heimat, mit der Fähre von Göteborg nach Kiel. Wir hatten sehr viel Glück mit dem Wetter. Statt des erwarteten Regens schien fast immer mal wieder die Sonne, spätestes, wenn es etwas zu besichtigen gab. In kurzer Zeit haben wir viele tolle Eindrücke gewonnen.

r mich steht es fest - ich komme wieder!

 

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Standup Paddling am Unisee

bei den Syker Landfrauen

 

Hier findet ihr mehr Fotos und Infos zum Kurs Standup Paddling

 

https://www.landfrauen-syke.de/r2024.html

 

https://www.ardmediathek.de/video/hallo-niedersachsen/75-jahre-landfrauen-wofuer-stehen-die-vereine/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9hYThiMzE5Mi03NWJlLTRiMzYtYWRjZi0zYjkyOWExMjRhNjU

 

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