Text und Foto: © Ina Homfeld
Gewitter im Kopf - Wenn der Kopf zum Schauplatz unerträglicher Schmerzen wird.
Auf Einladung des LandFrauenvereins Hoya gab der Chefarzt der Helios-Kliniken Mittelweser, Dr. Martin Bästlein, Anfang März 2026 in Thöles Hotel tiefreichende Einblicke in die Welt der Kopfschmerzen und insbesondere der Migräne. Als Leiter der neurologischen Abteilung und Experte im MVZ ist er täglich mit akuten wie chronischen Fällen konfrontiert.
„Schmerz entsteht im Gehirn“, so die zentrale Botschaft von Dr. Bästlein. Kopfschmerz ist die häufigste Erkrankung der Bevölkerung, doch insbesondere die Migräne wird oft unterschätzt. Für Betroffene bedeute sie oft „verlorene Lebensjahre“. Während auch Kinder und Männer leiden, sind am häufigsten Frauen zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr betroffen.
In seinem packenden Vortrag räumte der Experte mit dem Vorurteil auf, Kopfschmerzen seien eine bloße Befindlichkeitsstörung. Die Kombination aus Schmerz, Übelkeit und Lichtempfindlichkeit zwinge die Patienten regelmäßig in die Knie und raube ihnen wertvolle Zeit im Beruf und Alltag.
„Wer unter Migräne leidet, arbeitet allerdings oft besonders schnell, strukturiert und gewissenhaft“, betonte der Neurologe. Aufgrund der ständigen Gefahr eines Anfalls entwickelten Betroffene eine hohe Effizienz, um ihre Aufgaben in schmerzfreien Zeiten präzise zu erledigen. Arbeitgeber sollten daher keinesfalls auf diese Fachkräfte verzichten, sondern vielmehr durch Verständnis und flexible Rahmenbedingungen ihr Potenzial fördern.
Besonders eindringlich warnte der Mediziner vor dem Trio aus Migräne, Rauchen und der Pille: „Dieses Zusammenspiel verdreifacht das Schlaganfallrisiko.“ Eine konsequente Behandlung sei daher essenziell, um schwere Folgeschäden zu vermeiden. Zur Diagnose empfahl der Experte Kopfschmerzkalender (z. B. Vorlagen der DMKG).
Im Laufe des Vortrags stand neben der Akutmedikation die Prophylaxe im Fokus. Neben modernen Therapien, wie der Prävention mit CGRP-Antikörpern, betonte der Chefarzt die Bedeutung des Lebensstils. Ein geregelter Tagesablauf, regelmäßiger Ausdauersport und gezieltes Stressmanagement seien tragende Säulen der Vorbeugung.
Abschließend erläuterte der Chefarzt weitere Formen wie den Spannungskopfschmerz, den Medikamentenübergebrauchskopfschmerz (MÜK) und die Riesenzellarteriitis (RZA) im Alter.
Dass der LandFrauenverein mit diesem Thema einen Nerv getroffen hatte, zeigte sich spätestens in der anschließenden Diskussions- und Fragerunde.
Text und Foto: © Ina Homfeld
25 LandFrauen und 8 Männer machten sich auf den Weg Norwegens Westen zu erkunden. Matthias unser Busfahrer brachte uns zunächst nach Kiel. Dort bestiegen wir die Fähre Kiel - Göteborg.
Nach einer ruhigen Nacht auf See und einem leckeren Frühstück ging die Reise entlang der malerischen Westküste Richtung Lillehammer-Øyers, wo sich unser erstes Übernachtungsziel befand.
Am nächsten Morgen fuhren wir Richtung Westen nach Nordjordeid, mit Stops an der Stabkirche in Lom und später am spektakulären Geirangerfjord. Mit einem Spaziergang durch den Ort Nordfjordeid startete der nächste Tag. Die hübschen weissen Häuser luden zum Bummeln ein. Auf der Weiterfahrt ging es am Bøyabreen Gletscher vorbei weiter durch traumhafte Landschaften in den kleine Ort Hafslo, Zeit zum Kaffee trinken oder spazieren gehen. Am nächsten Morgen steuerte der Bus nach Flam, wo wir eine Fahrt auf dem Elektroboot gebucht hatten. 2 Stunden durch den Fjord bei strahlendem Sonnenschein, ein toller Tag. In Bergen waren wir zu einer Stippvisite mit anschließender Übernachtung. Der lange Weg nach Oslo wurde uns versüßt durch die unwirkliche und schöne Welt der Hardanger Vidda- Hochebene, vorbei an dem Wasserfall Vøringsfossen, der sich dramatisch in die Tiefe stürzt. Eine kurze Stippvisite in Oslo war auch noch drin.
Nach unserer letzten Nacht in Oslo ging es auch schon wieder gen Heimat, mit der Fähre von Göteborg nach Kiel. Wir hatten sehr viel Glück mit dem Wetter. Statt des erwarteten Regens schien fast immer mal wieder die Sonne, spätestes, wenn es etwas zu besichtigen gab. In kurzer Zeit haben wir viele tolle Eindrücke gewonnen.
Für mich steht es fest - ich komme wieder!
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